Am 23.07.2013 wurden die Namensschilder am Museumsufer vom Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth und dem Bankier Friedrich von Metzler feierlich enthüllt: Der Museumspark zwischen dem Museum Angewandte Kunst und dem Museum der Weltkulturen heißt nun offiziell Metzlerpark.
„Der Park verbindet zwei der interessantesten und wichtigsten Frankfurter Museen – und besonders all die Menschen, die sich so gerne hier aufhalten. Es freut uns sehr, an diesem einzigartigen Ort gewürdigt zu werden“, bedankte sich Friedrich von Metzler im Namen der Familie.

Der Park, genoss schon früher einen besonderen Ruf ob seiner seltenen Bäume und Pflanzen. Sein Ursprung geht auf die Aktivitäten des Apotheker Peter Salzwedel (1752–1815) zurück, der im Jahr 1800 das Grundstück erwarb und auf dem etwa 10000 m² großen Areal Ginkgos, kanadische Eichen, einen Tulpen- sowie Riesenmammutbaum, Rotbuchen und Kastanien pflanzte.
Johann Wolfgang Goethe, so heißt es, wiewohl bereits in Weimar wohnhaft, kannte den Garten, lobte ihn sehr und widmete der Frankfurter Bürgerin und Geliebten Marianne von Willemer 1815 das Baumgedicht Ginkgo biloba – mit einem Blatt vom Salzwedel-Ginkgo.

Im Vorfeld der felstlichen Umbenennung haben wir die Zugangsportale und die Brunnenanlage im Auftrag des Kulturamts der Stadt Frankfurt saniert.